Tag Archives: 2007

26. Dezember – Bangkok

Welcome back. Wir sind wieder in Bangkok. Was für eine Schleuder von Bus. Wir sind dem Anschein nach in einen der berühmt, berüchtigten Backpackerbusse geraten. Nicht die allersichersten, Fahrer meistens übermüdet, das Gepäck ein Festessen für Langfinger. Wir hatten Glück. Nichts ist abhanden gekommen und wir sind wohl auf. Total übermüdet werden wir morgens um 7 Uhr irgendwo in Bangkok rausgeschmissen. Eines der größeren Busterminals ist es auf keinem Fall. „Sir! Wo du wollen?“ Na, das ging ja schnell. Ich halte mich erstmal an Katja und versuche die Ruhe zu bewaren.

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25. Dezember – Im Bus nach Bangkok

Aufbruch, Abflug, das war es. Ciao Ko Lanta. Es war einfach zu schön. Mit schwerem Herzen schleifen wir unsere Rucksäcke zur Rezeption. Vor uns auf dem Boden räcken noch ein paar Strandhunde müde ihre Knochen. Hier ließe es sich noch spielen etwas länger aushalten, aber leider läuft uns die Zeit davon. Nach weiteren 3 Wochen würde uns allerdings die Loungemusik mit Sicherheit das Hirn fritieren.

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24. Dezember – Ko Lanta

Heilig Abend. Wir sitzen bei Cocktails und Chang Bier am Strand und lauschen der Brandung. Am Horizont explodieren immerwieder ein paar Feuerwerkskörper. Jedes Resort hat da sein ganz eigenes Rezept. Stalinorgel links von uns, hochfliegende Böller zu unserer Rechten. Irgendwo in der Ferne können wir einen blinkenden Weihnachtsbaum entdecken. Es könnte sich natuerlich auch um eine brennende Palme handeln, so genau kann man das auf die Entfernung nicht verstellen.

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23. Dezember – Ko Lanta

6:30. Hatten wir wirklich vor wieder so frueh zu starten? Ach ja, um 8 Uhr kommt der Pickup. Also fix unter das Eiswasser. Backpackerromantik hin oder her, ein Warmwasserbeuler verliert auch in Asien mit Mittaglichen 32 Grad nichts an Scharm. Katja hofft vergeblich darauf das ich als erster ins „Bad“ stolpere.

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22. Dezember – Ko Lanta

Ein Tag am Meer.

Tja, was soll man grossartiges schreiben, wenn man eigentlich nur einen herrlichen, relaxten Tag am Meer verbracht hat. Ich koennte von unserer Huette erzaehlen, ganz aus Bambus, eingezogene Planken bilden ueberall Moeglichkeiten Sachen aufzuhaengen. Das „Bad“ besteht nur aus einem Abfluss, kaltem Wasser und einer Kloschuessel, die sich in einer Sitzhoehe von ca. 45 cm befindet. Die Spuelung ersetzt wie ueberall hier in Thailand ein selbst zu befuellender Bottich, inklsuive Schoepfkelle. Die Dusche ist zwar vorhanden, aber geht nahtlos im Rest der Bebauung unter.

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21. Dezember – Ko Lanta

The Beach.

Verdammt. 5:45. Der vermalledeite Wecker versteht aber auch nun gar keinen Spass. Im Halbschlaf muessen wir feststellen, dass uns heute eine ganz entscheidene Essenz verborgen bleibt: Das Wasser. Kein Wasser im Spuelkasten, kein Wasser in der Dusche, kein Wasser in der ganzen Anlage. „Sir, wir hatten gestern Waschtag. Extrem grosse Waschtag. Kein Wasserlaster kommen hier.“ Das glauben wir aufs Wort. Der Toast fuer das Fruehstueck war noch vorhanden, auf Kaffee mussten wir leider auch verzichten. Kein Wasser.

Neben uns sprengen gerade ein paar Moenche den Rasen. Es wirkt etwas surreal. Morgen soll die daruaf stehende Statue eingeweiht werden. Manche Menschen haben halt einen besseren Draht zum Regengott. Es sei ihnen gegoennt. Der Bus faehrt vor. Auf zum Hafen von Krabi.

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20. Dezember – Kao Lak

Welcome to the jungle.

Unser und letzter Tag in Kao Lak. Morgen geht es schon wieder weiter zu unserem allerletzten Stop: Ko Lanta. „Oh Ko Lanta, da ist es wunderschoen…“ „Das hier findet ihr schon toll? Wartet mal ab auf Ko Lanta…“ In den letzten 3 Wochen wurden uns allerlei Kritiken und Alternativrouten um die Ohren gehauen, aber nicht ein einziges Mal haben wir auch nur ein schlechtes Wort ueber Ko Lanta vernommen. Wir sind ueberaus gespannt.

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19. Dezember – Kao Lak

Mosquito Coast.

Heute machten wir uns auf den Weg von Noi Harn nach Kao Lak. Oh leck. Dort soll es einen sehr sehenswerten Nationalpark und ein echtes Eldorado fuer Taucher geben. Vielmehr ein Sprungbrett fuer die in der Naehe liegenden Similan Islands. Da wir kurz vor Ko Lanta noch eine kleine Luftveraenderung gebrauchen koennen, schreiben wir Kao Lak kurzerhand auf unseren neuen Tourplan und raeumen die Bude.

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18. Dezember – Ao Sane

Unsere 1. Nacht am Strand. Das Rauschen der Brandung als staendiger Begleiter. Sollte eigentlich fuer sofortigen Schlaf garantieren. Handflaechen grosse Heuschrecken und sich an der Wand entlang schlaengelnde Geckos sind wir mittlerweile gewohnt. Unser eigentlicher Feind: Nicht herstellbarer Luftzug. Das Fenster hatten wir erst viel zu spaet geoeffnet und der Ventilator versagt dank Moskitonetz seine Wirkung. Da kommt nichts durch. Nicht eine Idee von Lufthauch. Ich wusste tief in der Nacht wegen der angestauten Hitze nicht mehr wo ich eigentlich aufhoere und wo die Luft anfaengt, wir waren eins. Quasi eine kosmische Erfahrung. Ich haette allerdings auch drauf verzichten koennen. Irgendwann sind wir dann doch eingenickt.

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17. Dezember – Ao Sane

„Trouble ahead, trouble behind“. Ein Strand, keine Wolken, eine kleine, vertraeumte Bambushuette direkt am Strand. Dazu spielen die guten, alten Grateful Dead. Rein erholungstechnich haben wir den absoluten Hauptgewinn abgeschossen. 7 Richtige plus Superzahl und wir sind nichtmal auf Ko Lanta. Heute morgen haben wir relativ frueh unsere Bude in Phuket Stadt geraeumt. Unser Biorythmus ist dermassen auf frueh getrimmt, das wir nichtmal ansatzweise bis 10 Uhr schlaefen koennten, selbst wenn wir wollten. Um halb 10 sitzen wir schon gesattelt und gebuegelt in einem Holzwaegelchen nach Nai Harn, dem suedlichsten Zipfel von Phuket.

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10/121