
Aus aktuellem Anlass mal wieder auf den Beamer geschmissen. Danke Kino+.
Ja, er ist immer noch gut.
Ja, er hat die bessere Story.
Aber um Himmels willen, da ist auch mindestens genauso viel Kopfschüttel-Material drin, um ihn in der Luft zu zerreißen.
Ist jetzt die Frage, ob bei mir, uns, den Spielberg-Ultras die Nostalgie-Brille hart greift oder weil hier die Balance noch stimmt.
Ein paar Beispiele:
Die Familie ist derart drüber, dass es mich ehrlich gesagt nicht gewundert hat, dass er am Ende ohne mit der Wimper zu zucken einfach lieber mit Aliens durchbrennt als die Situation zu fixen.
Der Junge ist permanent im Minen-Suchschnuller-Modus. Und seine Mutter macht auch nicht gerade den aufmerksamsten Job.
Wenn irgendwas passiert, multipliziert Spielberg alles mal 10. Hubschrauber, Menschenmengen, Leute, die durcheinander reden. Alle fahren wie die letzten Henker und verhalten sich so, als hätten sie seit der Grundschule jeden Tag 4 Pötte Kaffee intus. Wissenschaftler sind einen Tick zu wissenschaftlich, das Militär einen Tick zu dullihaft. Rote Overalls, roooote Overalls. Das lenkt ab, das hilft dem Zuschauer, nicht zu schnell mit dem Auge zu zucken.
Und trotz allem. Das hat funktioniert. Ich frage mich nur, ob es einfach der Zeit geschuldet ist oder ob wir sowas heute einfach nicht mehr dulden würden.
So, jetzt erstmal wieder Berge aus Püree bauen.