
David Hasselhoff als Kevin und Gene Wilder als Kerry von Erich versprachen auf dem Papier einiges, aber das Pacing wollte irgendwie nicht zünden.
Wesentlich zahmer als erwartet. Sowohl im Ring als auch bei allem drumherum.
Dafür, dass die Geschichte der Von Erichs Tonnen an Drama-Dynamit bereithält, werden die Stationen leider eine nach der anderen viel zu distanziert und emotionslos abgehakt. Kein Aufbau der Spannung, kein Kampf, der etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Alles plätschert irgendwie merkwürdig passiv vor sich hin und keiner der zahllosen Schicksalsschläge landet den nötigen Punch den er verdient.
Ich war verblüfft, wie nah die Kamera im Ring versuchte, die Action einzufangen. Auch da fehlte etwas. Es gab lange One-Takes, man sah, dass die Jungs ordentlich austeilen konnten. Aber irgendetwas an der Art der Inszenierung war merkwürdig. Muss jeder für sich entscheiden, ob Nahaufnahmen von Schnürsenkeln und Ohrläppchen eine gute Ringchoreografie unterstützen.
Genre-Fans greifen zu, alle anderen lunzen besser „The Wrestler“.