Asteroid City (2023)

Asteroid City (2023) — Filmposter

Gesehen am: 05.08.2023

Wertung: ★★½

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Wes, ich liebe dich. Wirklich. Wenn ich könnte, würde ich meine Kinder in Kodak und Zentralperspektive umbenennen. Aber ich befürchte, irgendwann werde ich dir nicht mehr folgen können.

Asteroid City fühlt sich an wie die Juicy Salif Saftpresse von Philippe Starck. Schaut sau gut aus, aber taugt absolut nicht bei Benutzung.

Spätestens ab der 20. Minute fühlte sich für mich alles ungefähr so an.

Act 2, Szene 2-4
Jens bügelt seine Unterhosen.
Schwenk nach links.
Henry, ein kolumbianischer Quantenphysiker mit saarländischen Wurzeln experimentiert mit Wattestäbchen.

Im Hintergrund radelt ein bärtiger Mann (den nur wahre Kenner des französischen Kinos als den späten Pierre Richard erkennen werden) ins Bild. Er bleibt kurz stehen, wechselt seine Jacke von Lindgrün auf Pastellrot und verschwindet dann nach genau 12 Sekunden durch eine Klappe im Boden.

Die Kamera fährt anschließend durch einen doppelten Boden in die Besenkammer von Winston. Er ist genau 1.54 m groß, hat eine Sehschwäche von links 2.2 Dioptrien und leidet unter einem Prisma. Seit der 3. Klasse hat er seine Schildkröte Thelma als Untermieterin. Diese schreibt gerade ihre Dissertation über den Sinn und Zweck von Beipackzetteln für Durchfalltabletten.

Das kann man mögen. Manchmal funktioniert es auch. Aber mich hat es diesmal nicht erreicht.

Ich bin beim nächsten Mal aber trotzdem wieder am Start. Schwenk nach links. Fin

Du brauchst eine starke Schulter zum Anlehnen? Da bin ich vermutlich der Falsche. Aber bei Fragen, Senf oder allem dazwischen: Schreib mir gerne. In der Regel antworte ich auch persönlich.